Wanderung mit Landtagskandidat Thomas Keßeler
Mancher war erstaunt, als er den Wanderparkplatz „Pfaffenbusch“ bei Nöthen, Bad Münstereifel, am Samstag den 30.4. kurz nach Mittag betrat. Er war an fast allen Bäumen mit Parolen und Sprüchen „verziert“. Die örtliche Bürgergruppe „Gegenwind“ hatte kein Papier, Plastik und Klebeband gescheut, um den Wald in ihrem Sinne herzurichten.
Etwa 20 Interessenten waren der Einladung zur Windenergie-Wanderung zu einem der möglicherweise geplanten Standorte auf städtischem Grund (Fichten-Kahlschlagsflächen durch den Klimawandel) gefolgt. Der Ortsverband-Vorsitzende der Grünen, Peter Schallenberg, wies darauf hin, dass nicht erst durch den Angriffskrieg im Osten es sinnvoll und nötig sei, dringend heimische Energien, wie besonders Wind als wichtigste Form, zu nutzen und sich aus der Abhängigkeit von autoritären Herrschern rasch zu lösen. Er betonte zudem, dass Windstrom heute schon preiswerter als alle anderen Energieformen sei.
Zwei Anlagen (WEA) sollen, wenn alle (naturschutz-) rechtlichen intensiven Prüfungen bestanden sind, bei Nöthen auf verpachtetem Boden der Stadt gebaut werden. Im Klimakonzept der Stadt steht dies als Ziel schon seit vielen Jahren, auch um Geld in die „klammen“ städtischen Kassen zu bekommen.
Dann ging die Wanderung zu einer früheren geschädigten Fläche, die gerodet wurde. Diese könnte, nach genauer Prüfung durch den Kreis, geeignet sein, „Langsamläufer“ aufzustellen. Diese modernen Anlagen sind leise und erzeugen fast immer – rund um die Uhr – günstigen Strom, ca. 25 Jahre lang. Auch der Landtags-Kandidat, Dr. Thomas Keßeler, unterstrich, dass es zu den erneuerbaren Energien keine Alternative gibt. Er ist selbst im Energie- und E-Mobilitäts-Bereich tätig. „Und“, meinte er, „diese Diskussion muss ruhig und sachlich bleiben!“
Nach dieser Ortserkundung ging es in Fahrgemeinschaften Richtung Blankenheim nach Reetz. Dort werden mit e-regio, dessen Geschäftführer Böhm gekommen war, insgesamt sieben WEA betrieben, davon vier neue ca. 240 m (Flügelspitze) hoch. Er berichtete über die Entwicklung. Sehen konnte man, dass die Zufahrtswege etwa die Breite sonst üblicher Wirtschaftswege haben und dass man Mühe hatte, die laufenden Anlagen zu hören. Leider hatten sich einige Kritiker den gemeinsamen Weg dorthin gespart.
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